Trauer...

Eigentlich ist Trauer ein normaler, gesunder Prozess, der das Ziel hat Menschen die einen schweren Verlust erlitten haben und dadurch eventuell aus dem Gleichgewicht geraten sind in ein neues verändertes Gleichgewicht zu führen.

Unsere individuelle Reaktion auf Trauer ist so verschieden wie Fingerabdrücke. Das Gemeinsame liegt darin, dass ein wichtiger, unersetzlicher Mensch gestorben ist und dieser Verlust bei den Hinterbliebenen eine Fülle schmerzlicher psychischer und physischer Reaktionen auslöst.

Trauern heißt ein Wechselbad der Gefühle wie Wut, Verzweiflung, Schuld, Scham und Angst in verschiedenster Intensität und in unvorhersehbarem Rhythmus.

Schmerzhaftes und Unaussprechliches findet im kreativen Ausdruck seine Sprache.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es heißt zu trauern, weder weinen noch lachen zu können, weiter zu leben, zu funktionieren. An dieser Stelle kam für mich meine Kreativität zurück in mein Leben und hat mir ein Stück weit geholfen wieder bewußter Dinge zu sehen und auch zu genießen.

Und genau diese wunderschöne und wertvolle Erfahrung möchte ich an Trauernde weitergeben.

Ich möchte Ihnen Mut machen "zum TUN", ...aktiv zu werden
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer

Särge kreativ gestalten
In der heutigen Zeit ist es noch eher ungewöhnlich einen Kindersarg oder den eines Erwachsenen
bunt oder den Hobbies des Verstorbenen entsprechend zu gestalten. Aber was spricht dagegen
das aktive Gestalten in den Trauerprozess mit einzubeziehen. Schon lange ist es mir ein
Bedürfnis gerade für Geschwisterkinder und deren Eltern, oder Halbwaisen diese Form der
Trauerbewältigung anzubieten. Vor kurzem habe ich den Film " Seelenvögel " gesehen in dem
deutlich wird, wie Kinder mit der Trauer eines verstorbenen Freundes umgehen, welche Gespräche
sich entwickeln können während der Kindersarg bemalt wird. Ich bin gelernte
Kinderkrankenschwester, Mutter eines verstorbenen Kindes, ehrenamtlich in der ambulanten
Kinderhospizarbeit aktiv, z.Zt. in der Ausbildung zur Trauerbegleiterin und daher mit diesem
sensiblen Thema vertraut.

In meiner Kunst- und Trauerwerkstatt möchte ich Kindern und Eltern Mut machen die Trauer um
den geliebten Menschen zusammen ein kleines Stück durch das aktive Gestalten zu verarbeiten
und der anschließenden Trauerfeier ein etwas bunteres Gesicht zu geben und die Angst davor
zu mindern.

Für Fragen betreff Gestaltung, Zeitrahmen und Kosten stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.